Was bedeutet 21.600 VPH bei einer Automatikuhr?
Wer sich für mechanische Uhren interessiert, stößt in technischen Daten häufig auf Angaben wie 21.600 VPH oder 28.800 VPH. Diese Zahlen beschreiben die Frequenz des Uhrwerks und gehören zu den wichtigen technischen Merkmalen einer Automatikuhr.
Doch was bedeutet dieser Wert tatsächlich? Bewegt sich der Sekundenzeiger dadurch schneller? Und läuft ein Uhrwerk mit höherer Frequenz automatisch genauer?
In diesem Ratgeber erklären wir die Bedeutung von 21.600 Halbschwingungen pro Stunde, vergleichen die Frequenz mit 28.800 VPH und zeigen, welche Rolle sie beim Kauf einer mechanischen Uhr spielt.
Was bedeutet VPH?
VPH steht für „Vibrations Per Hour“, also Schwingungen pro Stunde. Bei mechanischen Uhrwerken wird damit häufig die Zahl der Halbschwingungen der Unruh innerhalb einer Stunde angegeben.
Die Unruh ist ein zentrales Bauteil des mechanischen Uhrwerks. Gemeinsam mit der Spiralfeder sorgt sie dafür, dass das Uhrwerk in einem regelmäßigen Rhythmus arbeitet und die Zeitmessung kontrolliert wird.
Bei einem Uhrwerk mit 21.600 VPH führt die Unruh 21.600 Halbschwingungen pro Stunde aus. Umgerechnet entspricht das:
- 21.600 Halbschwingungen pro Stunde
- 360 Halbschwingungen pro Minute
- 6 Halbschwingungen pro Sekunde
- 3 vollständigen Schwingungen pro Sekunde
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen einer Halbschwingung und einer vollständigen Schwingung. Zwei Halbschwingungen ergeben zusammen eine vollständige Hin- und Herbewegung der Unruh.
Warum haben mechanische Uhren unterschiedliche Frequenzen?
Nicht jedes mechanische Uhrwerk arbeitet mit derselben Frequenz. Je nach Konstruktion und Kaliber können unterschiedliche Schwingungszahlen verwendet werden.
21.600 VPH entsprechen einer Frequenz von 3 Hz. Dieser Wert kommt bei zahlreichen mechanischen Uhrwerken vor. Andere Kaliber arbeiten beispielsweise mit 28.800 VPH beziehungsweise 4 Hz.
Die Frequenz ist jedoch nur eine Eigenschaft des Uhrwerks. Konstruktion, Regulierung, Schmierung, Fertigungstoleranzen und weitere Faktoren beeinflussen ebenfalls die Leistung einer mechanischen Uhr.
Was bedeutet 21.600 VPH bei einer Automatikuhr?
Wer sich für mechanische Uhren interessiert, stößt in technischen Daten häufig auf Angaben wie 21.600 VPH oder 28.800 VPH. Diese Zahlen beschreiben die Frequenz des Uhrwerks und gehören zu den wichtigen technischen Merkmalen einer Automatikuhr.
Doch was bedeutet dieser Wert tatsächlich? Bewegt sich der Sekundenzeiger dadurch schneller? Und läuft ein Uhrwerk mit höherer Frequenz automatisch genauer?
In diesem Ratgeber erklären wir die Bedeutung von 21.600 Halbschwingungen pro Stunde, vergleichen die Frequenz mit 28.800 VPH und zeigen, welche Rolle sie beim Kauf einer mechanischen Uhr spielt.
Was bedeutet VPH?
VPH steht für „Vibrations Per Hour“, also Schwingungen pro Stunde. Bei mechanischen Uhrwerken wird damit häufig die Zahl der Halbschwingungen der Unruh innerhalb einer Stunde angegeben.
Die Unruh ist ein zentrales Bauteil des mechanischen Uhrwerks. Gemeinsam mit der Spiralfeder sorgt sie dafür, dass das Uhrwerk in einem regelmäßigen Rhythmus arbeitet und die Zeitmessung kontrolliert wird.
Bei einem Uhrwerk mit 21.600 VPH führt die Unruh 21.600 Halbschwingungen pro Stunde aus. Umgerechnet entspricht das:
- 21.600 Halbschwingungen pro Stunde
- 360 Halbschwingungen pro Minute
- 6 Halbschwingungen pro Sekunde
- 3 vollständigen Schwingungen pro Sekunde
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen einer Halbschwingung und einer vollständigen Schwingung. Zwei Halbschwingungen ergeben zusammen eine vollständige Hin- und Herbewegung der Unruh.
Warum haben mechanische Uhren unterschiedliche Frequenzen?
Nicht jedes mechanische Uhrwerk arbeitet mit derselben Frequenz. Je nach Konstruktion und Kaliber können unterschiedliche Schwingungszahlen verwendet werden.
21.600 VPH entsprechen einer Frequenz von 3 Hz. Dieser Wert kommt bei zahlreichen mechanischen Uhrwerken vor. Andere Kaliber arbeiten beispielsweise mit 28.800 VPH beziehungsweise 4 Hz.
Die Frequenz ist jedoch nur eine Eigenschaft des Uhrwerks. Konstruktion, Regulierung, Schmierung, Fertigungstoleranzen und weitere Faktoren beeinflussen ebenfalls die Leistung einer mechanischen Uhr.
21.600 VPH vs. 28.800 VPH: Was ist der Unterschied?
Ein häufiger Vergleich beim Kauf einer Automatikuhr ist der zwischen 21.600 und 28.800 VPH. Der Unterschied liegt in der Anzahl der Halbschwingungen, die das Uhrwerk pro Stunde ausführt.
| Eigenschaft | 21.600 VPH | 28.800 VPH |
|---|---|---|
| Frequenz | 3 Hz | 4 Hz |
| Halbschwingungen pro Stunde | 21.600 | 28.800 |
| Halbschwingungen pro Sekunde | 6 | 8 |
| Vollständige Schwingungen pro Sekunde | 3 | 4 |
Sieht der Sekundenzeiger bei 28.800 VPH flüssiger aus?
Bei vielen mechanischen Uhren bewegt sich der Sekundenzeiger nicht völlig kontinuierlich, sondern in kleinen Schritten. Bei einer höheren Frequenz erfolgen mehr dieser Bewegungen innerhalb derselben Zeitspanne.
Deshalb kann ein Uhrwerk mit 28.800 VPH bei vergleichbaren Konstruktionen eine feinere Bewegung des Sekundenzeigers zeigen als ein Werk mit 21.600 VPH.
Der Unterschied ist allerdings nicht immer im normalen Alltag deutlich sichtbar. Auch die Konstruktion des Uhrwerks und die Gestaltung des Sekundenzeigers beeinflussen den optischen Eindruck.
Ist eine Automatikuhr mit 28.800 VPH genauer?
Nicht automatisch. Eine höhere Frequenz bedeutet zunächst nur, dass die Unruh schneller schwingt. Sie garantiert keine bessere Ganggenauigkeit.
Wie genau eine Uhr läuft, hängt unter anderem von der Regulierung des Uhrwerks, der Fertigungsqualität, der Lage der Uhr, der Temperatur und dem Zustand der mechanischen Komponenten ab.
Ein gut reguliertes Uhrwerk mit 21.600 VPH kann im Alltag genauer laufen als ein schlecht reguliertes Werk mit 28.800 VPH. Deshalb sollten Sie bei der Auswahl einer Uhr nicht ausschließlich auf die Frequenz achten.
Hat eine höhere Frequenz Nachteile?
Eine höhere Frequenz kann andere Anforderungen an Konstruktion, Energieversorgung und Schmierung stellen. Der tatsächliche Energieverbrauch und die Gangreserve hängen jedoch vom gesamten Uhrwerk ab und lassen sich nicht allein aus der Frequenz ableiten.
Auch bei der Wartung ist die Frequenz nur ein Faktor unter mehreren. Entscheidend sind die Empfehlungen des Herstellers, die Konstruktion des Kalibers und die tatsächlichen Einsatzbedingungen.
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Welche Uhrwerke verwenden 21.600 oder 28.800 VPH?
Die Frequenz lässt sich am besten anhand konkreter Uhrwerke verstehen. Die folgenden Beispiele zeigen, wie unterschiedliche Kaliber bei ADDIESDIVE und ADDIESKIN eingesetzt werden.
1. ADDIESDIVE mit NH35-Automatikwerk
Das Seiko-TMI NH35 arbeitet mit einer Frequenz von 21.600 VPH beziehungsweise 3 Hz. Es ist ein weit verbreitetes Automatikwerk, das auch in verschiedenen Sport- und Taucheruhren verwendet wird.
Bei der Auswahl einer Uhr mit NH35 sollten Sie zusätzlich auf die Gangreserve, die Datumsfunktion, den Sekundenstopp und die technischen Angaben des jeweiligen Modells achten.
Entdecken Sie die ADDIESDIVE Automatikuhren und prüfen Sie die Werkangaben auf der jeweiligen Produktseite.
2. ADDIESKIN K006 mit Miyota 9015
Das japanische Miyota 9015 arbeitet mit 28.800 VPH beziehungsweise 4 Hz. Es bietet damit eine höhere Schwingungsfrequenz als das NH35.
Die ADDIESKIN K006 verbindet dieses Uhrwerk mit einem Zifferblatt aus kristallisiertem Titan. Das Beispiel zeigt, dass Käufer bei einer Uhr sowohl die technischen Eigenschaften des Uhrwerks als auch Design und Material berücksichtigen können.
Mehr Informationen finden Sie in der ADDIESKIN Kollektion.
3. ADDIESDIVE AD2556 mit ST2130
Die ADDIESDIVE AD2556 verwendet ein ST2130-Automatikwerk mit einer Frequenz von 28.800 VPH. Damit gehört sie zu den Beispielen für mechanische Uhrwerke mit 4 Hz.
Vergleichen Sie bei diesem Modell neben der Frequenz auch Gehäusegröße, Glas, Wasserdichtigkeit und die weiteren technischen Daten auf der Produktseite.
Hier geht es direkt zur ADDIESDIVE AD2556.
Was sollten Sie beim Kauf beachten?
- Prüfen Sie, welches Uhrwerk im jeweiligen Modell verbaut ist.
- Vergleichen Sie die Frequenz, aber setzen Sie sie nicht mit Ganggenauigkeit gleich.
- Achten Sie auf Gangreserve und Funktionen des Kalibers.
- Berücksichtigen Sie Gehäuse, Zifferblatt, Glas und Tragekomfort.
- Nutzen Sie die technischen Angaben des Herstellers als Grundlage für den Vergleich.
